Integratives TherapiezentrumDialog Westerkappeln / Lotte

Eltern-Kind-Gruppe für Kinder von 1-2

MITEINANDER spielen – bewegen – singen – reden

Im Kleinkindalter lernen Kinder durch die Erfahrungen, die sie im direkten Umgang mit ihrer Umwelt machen. Erst durch die Erfahrung, dass manche Gegenstände weich und schmiegsam sind, andere hart, dass manche sich greifen und bewegen lassen und andere unbeweglich sind wie die Stäbe des Gitterbetts, werden die Voraussetzungen für die spätere geistige Entwicklung geschaffen. Deshalb brauchen Kinder viele Möglichkeiten und Anregungen, sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Nur so kann aus dem Greifen ein Be-Greifen werden.

Kinder sind aber am wachsten und aktivsten, wenn sie sich wohl fühlen und ihr Sicherheitsbedürfnis gestillt ist. Kinder, die Angst haben oder sich unwohl fühlen, zeigen meist nicht viel Interesse für ihre Umgebung.

In unseren Eltern-Kind-Gruppen ist es uns daher wichtig, den Kindern durch Rituale einen Rahmen zu geben, der Sicherheit und Vertrauen schafft. Solche Rituale sind zum Beispiel ein Sitzkreis mit einem bestimmten Begrüßungslied zum Anfang oder ein Fingerspiel zum Ende der Stunde.

Auch werden wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten für Sinneserfahrungen gegeben, zum Beispiel beim Gehen oder Krabbeln über verschiedenen Untergrund oder beim Schaukeln und Schwingen. Hier lernen Kinder spielerisch, ihren Körper bewußt wahrzunehmen. Den Kindern wird dabei immer die Möglichkeit gegeben, ihre Aktivitäten selbst zu bestimmen.

Wir geben ihnen die Zeit, Dinge auszuprobieren und mit dem Material zu experimentieren, ohne "helfend" einzugreifen oder Lösungen anzubieten. Dabei soll dem Kind vermittelt werden, dass es in seinem Tun ernst genommen und wahrgenommen wird. Und natürlich soll der Spaß am Miteinander nicht zu kurz kommen.

Das Fingerspiel ist ein gutes Beispiel psychomotorische Spiele.

Hier wird in einer vertrauten Atmosphäre nicht nur die Bewegung gefördert. Da Fingerspiele meist gemeinsam gemacht werden, wird die soziale Interaktion geübt, zum Beispiel die Anpassung des eigenen Tempos an die Gruppe. Ebenso wird die Wahrnehmung gefördert, da es immer darum geht, die Bewegungen der anderen nachzumachen und festzustellen und festzustellen ob man selbst das gleiche tut wie die anderen. Nicht zuletzt wird die Sprachentwicklung und das Sprachgedächtnis gefördert, das die meisten Fingerspiele aus Reimen bestehen, die leicht zu merken sind und hier Sprache und Bewegung integriert werden.

Ansprechpartner

Frau Kirsten Fuhr
Übungsleiterin
Fon: 05404 950673
info@dialog-westerkappeln.de
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